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Neuerscheinung: Yehuda Shenef – Mord am Lech

Yehuda Shenef – „Mord am Lech

– ein jüdisch-bayrischer Kriminalfall aus dem Jahr 1862

yehuda shenef - Mord am Lech - kokavim verlag

Kokavim-Verlag, Friedberg, September 2014

262 S., 35.- Euro

ISBN 978 3944 09 2034

Im Sommer 1862 wurde der junge jüdische Juwelier Ludwig Bach aus Kriegshaber bei Augsburg in Unterbergen (heute eingemeindet in Schmiechen bei Mering Landkreis Landsberg am Lech)  ermordet und ausgeraubt. Die Leiche entsorgte der Täter auf einer Kiesinsel im wasserarmen Lech, wo sie am nächsten Morgen gefunden wurde.

Das Buch berichtet über den Fall, der damals großes Aufsehen erregte, über die Lebensumstände von Opfer und Täter und bietet lebendiges Zeitkolorit aus der Endphase des souveränen bayrischen Königreichs, in der Moderne, Emanzipation und Antisemitismus entstanden.

Einleitend untersucht wird die Rolle der Juden in der Kriminalgeschichte des 19. Jahrhunderts, als Opfer und Täter, wobei zahlreiche vertraut erscheinende Klischees auf den Prüfstand gestellt und anhand zeitgenössischer  Fallbeispiele aus der Region aufgezeigt werden. Ausführlich behandelt wird auch die Entwicklung der damaligen jüdischen Gemeinden in Augsburg und Kriegshaber und ihre Rivalität, warum die geplante neue Synagoge nicht und an ihrer Stelle eine Kirche gebaut wurde, was der Fall mit dem erst kürzlich wieder aufgestellten Goldschmiedebrunnen in der Augsburger Fußgängerzone damit zu tun hat …

Yehuda Shenef, Mord am Lech (murder at river Lech), the new book on the historical murder case of young Jewish Jewish goldsmith Ludwig Elieser Bach from Kriegshaber, who in August 1862 was killed an robbed in Unterbergen near Mering, some kilometer south of Augsburg, in the district of Landsberg /Lech.

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Neuerscheinung: Rolf Hofmann – Max Koppel & Söhne, Jüdisches Steinmetzunternehmen in Nördlingen (Bayern)

Als bereits viertes Buch soeben neu erschienen im Kokavim – Verlag:

Rolf Hofmann - Max Koppel und Söhne and Sons Kokavim

ROLF HOFMANN – MAX KOPPEL & SÖHNEJüdisches Steinmetzunternehmen in Nördlingen

mit englischer Fassung: Max Koppel & Sons, Jewish Stonemasons in Nördlingen (Bavaria)

KOKAVIM VERLAG, Dezember 2013,

60 Seiten, 12.50 €uro

ISBN 9783944092102

Erhältlich bei amazon, weltbild & Co., sowie im Buchhandel

oder direkt bei info@sol-service.de in Schrobenhausen

Bedeutende jüdische Persönlichkeiten von einst sind heute oftmals vergessen. Dies gilt auch für Max Koppel und seine Söhne, die um 1900 mit ihrem Steinmetzbetrieb in Nördlingen einer der größten Arbeitgeber vor Ort waren. Neben Natursteinarbeiten aller Art fertigten sie auch formschöne Grabsteine die heute noch auf jüdischen Friedhöfen im süddeutschen Raum zu finden sind. Ein besonderes Kennzeichen für Koppel waren schwarze Grabsteine aus Syenit mit aufwendiger  Goldschrift.

Die Maschinen zur Steinbearbeitung stammten von Emil Offenbacher in Marktrewitz, seinerzeit europaweit bekannt für konkurrenzlos erstklassige Qualität. So waren die Koppel‘schen Fabrikanlagen auch überregional von großer Bedeutung. Abgesehen davon war dies wohl einer der wenigen Betriebe dieser Art mit jüdischen Geschäftsinhabern, vielleicht sogar der einzige.“

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Die hochwertigen Grabsteine der „Granit-, Syenit- und Marmorwerke Koppel“ aus Nördlingen sind nicht nur auf den Friedhöfen der näheren Umgebung (Wallerstein, Oettingen, Pflaumloch, Schopfloch, etc.) heute noch zu bewundern, sondern in großer Zahl auch in München, Nürnberg und vorallem in Augsburg, wo sich aktuell am Friedhof im Statteil Hochfeld noch 135 namentlich gekennzeichnete Koppel-Grabsteine zählen lassen. Sie alle sind erhaltene Zeugen vom Können einer auch ansonsten geschätzten „Bildhauerei, Syenit- und Marmor-Industrie“ der mit königlich-bayrischen und königlich sächsischen Staatspreisen ausgezeichneten jüdisch-schwäbischen Handwerks- und Industriellen-Familie des ursprünglich aus Kleinerdlingen bei Nördlingen stammenden Max Koppel und seiner Söhne David und Emil Koppel.

Die Geschichte des einzigartigen jüdischen Unternehmens in Bayern wurde gründlich recherchiert und geradlinig erzählt vom renommierten Stuttgarter Genealogen und Heimatforscher Rolf Hofmann, mit zahlreichen historischen Abbildungen, nebst englischer Fassung von Yehuda Shenef.

Rolf Hofmann, der sich schon seit Jahren mit Koppel und seinen Werken befasst hat, ist es gelungen, mit seiner Forschung, das beachtliche Wirken der jüdischen Unternehmer vor der Vergessenheit zu bewahren und zugleich Einblicke in die industriellgeschichtlich bedeutsame Entwicklung der Naturstein verarbeitenden Industrie und Handwerk zu bieten.

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Präsentation jüdischer Geschichte in Augsburg Kriegshaber

An einer der historischer Stätten des schwäbischen Judentums laden wir ein

zur Buch-Präsentation mit Lesung und anschließender Diskussion

am kommenden Mittwoch, den 20. November 2013 um 18.00 Uhr

in der Begegnungsstätte Zollhaus in Kriegshaber (Ulmer Straße 182, 86156 Augsburg)

Yehuda Shenef - Haus der drei Sterne - jüdischer Friedhof Kriegshaber Pfersee Augsburg

 

 

 

 

 

 

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Das Haus der drei Sterne

Die Geschichte des jüdischen Friedhofs von Pfersee, Kriegshaber und Steppach bei Augsburg, in Österreich, Bayern und Deutschland

von Yehuda Shenef 1. Auflage, August 2013

ISBN: 978-944092-02-7

184 Seiten, 29.50 €

Kriegshaber Cemetery - Chana wife of Shlomo Ulmo, died 1741

Grabstein der Chana Ulmo von 1741

Das Buch ist bei den großen Augsburger Buchhandlungen vorrätig, bzw. auch sonst über den Buchhandel, über amazon, weltbild & Co. erhältlich oder direkt

oder direkt bei info@sol-service.de im wunderschönen Schrobenhausen

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Bericht der Augsburger AllgemeinenDer Friedhof als Tor zur Geschichte“ von Claudia Kohler vom 7. September 2013:  

http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Der-Friedhof-als-Tor-zur-Geschichte-id26893226.html

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Neuerscheinung: „Der Augsburger Judenkirchhof“

Ab sofort erhältlich bei info@sol-service.de

Tel: 08252/ 88 14 80 / Fax: 08252 / 88 14 829

und im Buchhandel

Yehuda Shenef Augsburger Judenkirchhof Kokavim Verlag

Kokavim-Verlag, 2013, 176 Seiten

ISBN: 978-3-944092-01-0

Preis: 29.50 €

 

Yehuda Shenef: Der Augsburger Judenkirchhof – Zur Geschichte und zu den Überresten des mittelalterlichen jüdischen Friedhofs in der Reichsstadt Augsburg

 

Zum Inhalt: Die mittelalterliche jüdische Gemeinde in Augsburg war in ihrer Zeit eine der bedeutendsten in Europa. Aus eigenen Mitteln baute sie einen Teil der Stadtmauer. Die Augsburger Juden besaßen eine herausragende Rechtsstellung, die Vorbild für viele andere Städte und Gemeinden war. In ihren Schulen lehrten wohlbekannte und einflussreiche Gelehrte. Kaiser Ludwig verpfändete seine Stadt München an jüdische Kaufleute in Augsburg und nicht zuletzt wurden eine Reihe der frühesten hebräischen Drucke in Augsburg gefertigt.

Vom mittelalterlichen Friedhof, dem „Judenkirchhof“ gibt es trotz der Größe und Bedeutung der Gemeinde nur wenige Aufzeichnungen und Überreste. Dennoch sind einige Grabsteine und Inschriften aus der Zeit von 1230 bis 1445 überliefert und teilweise erhalten. Fünf davon wurden erst in den letzten Jahren entdeckt.

Das Buch zeichnet anhand von mittelhochdeutschen, lateinischen, hebräischen und jüdisch-taitschen Schriftquellen die Geschichte des in der Öffentlichkeit kaum bekannten Friedhofs und den damit verbundenen Abschnitt der Stadtgeschichte nach und trägt erstmals alle bislang bekannten Daten und Erkenntnisse zusammen. Neben zahlreichen, meist farbigen Fotos und Plänen werden alle bekannten Inschriften präsentiert, übersetzt und kommentiert. Ein Verzeichnis aller bekannt gewordenen Juden des mittelalterlichen Augsburg und Stammbäume von Familien, deren Nachkommen später wieder in der Umgebung Augsburgs siedelten, runden den ersten Band ab, woran der zweite, der sich mit dem Friedhof der Gemeinden Pfersee, Kriegshaber und Steppach befasst, anschließt.

 

Zu den bekannten Herkunftsorten der mittelalterlichen Augsburger Juden gehören: Aichach, Friedberg, Ingolstadt, Schrobenhausen, Basel, Zürich, Trier, Köln, Wien, Worms, Speyer, Mainz, Ulm, Rothenburg ob der Tauber, Sonthofen, Esslingen, Schaffhausen, Koblenz, Nürnberg, Dinkelsbühl, Oettingen, Stuttgart, Nördlingen, Harburg, Pappenheim, Regensburg, Neuburg, Höchstädt, Dillingen, Lauingen/Donau, Frankfurt am Main, Landau, Wertingen, Landsberg am Lech, Zusmarshausen, Mühldorf am Inn, Mindelheim, Memmingen, München, Donauwörth (Werth), Freising, Bischoffsheim, Strassburg, Günzburg, Heidelberg und Burgau.

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Anmerkung zur Seite 9: Xanten ist nicht in der Schweiz, gemeint war natürlich die Sonsbecker Schweiz.

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Buchlesung zur Geschichte der Juden in Schwaben: Der Bericht des Ber Ulmo

Staatsbibliothek Augsburg

Was: Buchlesung zur Geschichte der Juden in Schwaben:

Tage des Gerichts – Der Bericht des Ber Ulmo aus Pfersee“

 Buchtitel Tage des Gerichts

Kokavim_Verlag / ISBN 978-3-944092-00-3

Wer: Yehuda Shenef und Margit Hummel, Vorstand und Sprecherin des Jüdisch-Historischen-Vereins-Augsburg JHVA

Wo: Stadt- und Staatsbibliothek Augsburg, Schaezlerstr. 25, im Lesesaal, Untergeschoss

Wann: Mittwoch 23. Januar 2013, 19:00 Uhr

Veranstalter: Historischer Verein Schwaben

www.hv-schwaben.de  

 Augsburger Staats- und Stadtbibliothek

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Der Bericht des Ber Ulmo – Buch-Lesung zur jüdischen Geschichte im schwäbischen Kriegshaber

Am Mittwoch, den 14. November 2012 um 18.00 Uhr

in der Begegnungsstätte Zollhaus in Kriegshaber (Ulmer Straße 182, 86156 Augsburg)

liest Yehuda Shenef aus dem druckfrischen Buch „Tage des Gerichts – Der Bericht des Ber Ulmo aus Pfersee„.

Kriegshaber Ber Ulmo Lesung 14 11 2012

Das Buch kann bestellt werden bei http://www.amazon.de

http://www.amazon.de/Tage-Gerichts-Bericht-Ulmo-Pfersee/dp/3944092007

www-weltbild.de

http://www.weltbild.de/3/17678424-1/buch/tage-des-gerichts.html

im Buchhandel unter der ISBN 978-3-944092-00-3

(152 Seiten, 24,50 €)

oder direkt bei info@sol-service.de

Tel: 08252/ 88 14 80

Fax:08252 / 88 14 829

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Ber Ulmo – Tage des Gerichts

Jüdische Geschichte in Schwaben:

Tage des Gerichts – Der Bericht des Ber Ulmo aus Pfersee

übersetzt und kommentiert von Yehuda Shenef

Kokavim-Verlag

ISBN 978-3-944092-00-3

Bestellung:  bei Amazon http://www.amazon.de/Tage-Gerichts-Bericht-Ulmo-Pfersee/dp/3944092007 im Buchhandel oder direkt bei info@sol-service.de

Buchtitel Tage des Gerichts

Unter frei erfundenen Anschuldigungen in Haft zu geraten, weder Gehör zu finden noch eine Gelegenheit, sich zu verteidigen, ist ein finsterer Alptraum, der auch heute seine Schrecken nicht verloren hat. Dem Pferseer Rabbiner Ber Ulmo (Bernhard Ullmann1751-1837) passierte dies im Spätsommer 1803, als am Schabbat vor dem Versöhnungsfest die Repräsentanten mehrerer jüdischen Gemeinden im damals noch österreichischen Schwaben unter der falschen Beschuldigung, einem Ring jüdischer Banknotenfälscher anzugehören, auf sehr ruppige Weise verhaftet wurden und lange Zeit im Unklaren gelassen wurden, welcher Vergehen sie beschuldigt wurden. Da selbst als ihre Unschuld jedem bekannt war, sich an ihrer Haft im Eisenhaus nichts änderte, ihre Fürsprecher aber leiser und weniger wurden, erscheinen einige der Vorgänge in der Erzählung des Ber Ulmo wie eine Vorwegnahme „kafkaesker“ Zwangslagen.

Der 1804 in hebräischer Sprache verfasste Augenzeugenbericht, der nun erstmals in deutscher Sprache vorliegt, beleuchtet vergessene Details des Wechselspiels lokaler und kontinentaler Interessen in der Zeit der napoleonischen Kriege, die Europa grundlegend neu ordneten und gerade in Zeiten aktueller Finanzkrisen für unser heutiges Geschichtsverständnis unabdingbar sind. Erläuterungen zum regionalen und politischen Kontext anhand von zeitgenössischen Zeitungsberichten zum Geschehen und vergleichbaren Fällen vertiefen das historische Verständnis des Geschehens.

Tage des Gerichts – Der Bericht des Ber Ulmo aus Pfersee – übersetzt und kommentiert von Yehuda Shenef

Kokavim-Verlag

ISBN 978-3-944092-00-3

152 Seiten

24,50 €

Erhältlich ab 15.9.2012 über den Buchhandel

oder Vorbestellung ab sofort direkt bei

info@sol-service.de

Tel: 08252/ 88 14 80

Fax:08252 / 88 14 829

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